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Vom Spiegel auf den Blog – So gelingt das perfekte Tutorial

Make-Up-Tutorials und Pflege-Hacks dürfen auf keinem Beauty-Blog fehlen. Wir zeigen euch, wie ihr mit der richtigen Ausleuchtung auch vor dem Spiegel schöne Fotos bekommt und die Kamera auch nicht im Bild stört. Selbstverständlich gibt es auch den einen oder anderen Beauty-Hack für Sie und Ihn noch dazu.

Make-Up für AugenDie Vorbereitung

  1. Kaufen oder leihen Sie sich eine Kamera und sammeln Sie erste Erfahrungen mit dem Gerät. Wo sitzt der Auslöser, welche Einstellungen können Sie vornehmen, welches Objektiv haben Sie? Faustregel: Je professioneller Sie sich auskennen, desto mehr Feinheiten und Einstellungen können Sie manuell vornehmen. Sind Sie noch Anfänger, sollten Sie sich zunächst auf die Voreinstellungen und die Automatik verlassen.
  2. Allgemein verwenden Sie am besten eine Brennweite von 800 mm und eine großen Blendenöffnung (2,8–6,5). Damit ist der Hintergrund verschwommen, Augen, Lippen und Haare aber scharf abgebildet. Kleiner Tipp: In diesem Tutorial wird nicht nur der Zusammenhang zwischen Brennweite und Blende erklärt, sondern hier können Sie sogar gleich ein wenig ausprobieren und üben.
  3. Platz da! Bevor Sie beginnen, sollten Sie Ihren Platzbedarf mit dem vorhandenen Spielraum in Ihrem Badezimmer abstimmen. Stellen Sie Tiegel und Spatel auch schon mal bildgerecht in Position. Können Sie sich trotzdem noch frei bewegen? Ist alles Wichtige im Bild zu sehen? Sollte Ihr Badezimmer nicht über den nötigen Freiraum verfügen, einfach mal bei Freunden und Familie vorbei schauen. Da haben Sie dann auch gleich die eine oder andere helfende Hand zur Seite.Make-Up Pinsel im Glas
  4. Auch die Frisur sollte akkurat sitzen, also daran denken, zuvor eventuell noch einen Besuch beim Friseur einzuplanen. Für die Fotos später sollten die Haare möglichst aus dem Gesicht gekämmt oder zurückgesteckt sein, damit das Gesicht gut erkennbar ist. Bei langen Haaren empfiehlt sich ein Zopf, Pferdeschwanz oder Dutt. Einfach was Ihnen am besten steht.
  5. Der Hintergrund ist ebenfalls ein Punkt, den Sie im Auge haben sollten. Am besten eignet sich ein weißer bzw. neutraler Hintergrund – schließlich steht Ihr Gesicht im Vordergrund. Falls Ihr Badezimmer allerdings bunt gefliest ist, können Sie mittels weißen Papiers improvisieren oder eine professionelle Fotowand aufstellen.

Alles ins rechte Licht gerückt

Nachdem Sie alles was sie brauchen zusammen haben, fehlt, bevor es losgehen kann noch die perfekte Ausleuchtung. Zum Schminken benötigen Sie eine Beleuchtung von allen drei Seiten. Damit verhindern Sie Konturschatten, die sowohl das Spiegelbild, als auch später das Foto zu stark kontrastieren. Eine Deckenlampe kann dabei für das nötige Licht von oben sorgen und Seitenleuchten am Spiegel die Anordnung abrunden. Ansonsten können Sie auch direkt einen Spiegel anbringen, der alle drei Lichtquellen integriert hat.

Eine große Auswahl an schönen Badspiegeln gibt es in unserem Shop.

Eine große Auswahl an schönen Badspiegeln gibt es in unserem Shop.

So haben Sie dann auch die Möglichkeit, auf ein diffuses Licht hinter der Spiegelwand zurückgreifen zu können. Das wirkt sich positiv auf das Fotoergebnis aus. Für alle Fälle haben Sie in unserem Shop eine große Auswahlmöglichkeit an Badezimmerspiegeln, sollte Ihr Spiegel zuhause nicht ausreichen oder kein schönes Licht spenden. Denn Licht ist nicht gleich Licht. Ausführliche Tipps und Erklärungen dazu finden Sie in unserem Beitrag Tipps für Lichtquellen im Bad. Allgemein gilt: Das Licht sollte möglichst neutralweiß mit einer Stärke von 3300 und 5300 Kelvin sein.

Die richtige Bildkomposition

Hier geht probieren über studieren! Platzieren Sie Ihre Utensilien im Bild wie in einem Stillleben und experimentieren Sie mit verschieden Anordnungen. Achten Sie dabei auch auf die Farben, die Ihre Schmink-Werkzeuge haben. Die rosa Mascara sieht neben dem leuchtend roten Lipgloss eventuell deplatziert aus. Tipps für eine schöne Komposition und rund um das perfekte Foto finden Sie in diesem Fotografie-Guide. Auch sollten Sie dabei auf Ihre Kleidung  achten! Rote Shirts lassen das Gesicht beispielsweise blasser wirken. Helle neurale Farben eignen sich sowohl für beide Geschlechter, als auch für alle Haarfarben recht gut.

Der passende Kamerawinkel

Beim Kamerawinkel sollten Sie vor allem nie von unten fotografieren! Außer vielleicht, Sie wollen ein bestimmtes Hautareal in den Vordergrund rücken. Denn in der Regel lassen Bilder von unten die Person um einige Kilo schwerer wirken. Glauben Sie nicht?  Sehen sie selbst!

Aber auch von oben wirken Stirn und Schläfenpartien unproportioniert groß und nicht schön. Am besten knipsen Sie frontal. Wollen Sie dabei das ganze Gesicht abbilden, sollte Ihre Augenpartie auf einer Höhe mit dem Auslöser liegen. Wollen Sie eher das fertige Konzept präsentieren, drehen Sie Ihr Gesicht etwa um 45 Grad zur Seite und leicht nach unten (Vorsicht Doppelkinn-Gefahr: Nicht übertreiben!) Dadurch wirken Gesichter besonders schön und natürlich. Dabei können Sie entweder direkt in die Kamera lächeln oder auch seitlich vorbei schauen.

Gegen  Blitz-Katastrophen

Jeder der schon einmal versucht hat, ein Spiegelbild zu fotografieren –und sei es nur ein Selfie gewesen –  hat sich schon mit dem Blitz auf dem Bild abgemüht. Das einfachste und effektivste ist, gänzlich auf den Blitz zu verzichten. Bei einer richtigen Ausleuchtung ist ein Blitz auch gar nicht nötig!

Mit ohne Fotoapparat

Wenn nicht gerade die beste Freundin zur Hand ist, kann sich das Fotografieren recht schwierig gestalten. Vermutlich werden Sie, wenn Sie nicht gerade über das ideal angebrachte Regal verfügen, auf ein Stativ zurückgreifen müssen. So bleibt aber das Problem, dass die Kamera im Bild ist. Damit Ihnen das nicht passiert, fotografieren Sie von der Seite, dann ist die Kamera nicht im Bild. Problematisch wird’s bei Platzmangel oder wenn der Winkel nicht passen will. Dann können Sie aber immer noch auf ein Bildbearbeitungsprogramm zurückgreifen. Eine kurze und einfache Anleitung dazu gibt haben wir hier gefunden.

Frau schminkt sich vor dem Spiegel

Mit ein bisschen Übung und ein paar Tricks gelingen schöne Fotos für den Beauty Blogpost auch daheim vor dem Spiegel.

Der Trick mit dem Selbstauslöser

Unser Tipp, der auch aktuell sehr modern in Fotoshootings verwendet wird ist ein Kabelfernauslöser. Damit können Sie die Kamera einfach per Knopfdruck auslösen. Das Kabel bringt dazu gleichzeitig seinen eigenen Retroschick mit auf das Bild. Moderne Kameras verfügen mittlerweile auch über einen Infrarotauslöser. Dieser funktioniert nach demselben Prinzip und es ist kein Kabel im Bild. Und das lästige Knopf-drücken, Kamera-schnell-wieder-positionieren und Blinke-Licht-bis-zum-passenden-Moment-abwarten ist Vergangenheit.

Beauty-Inspiration zum Bloggen!

Damit auch gleich losgelegt werden kann, geben wir hier noch ein paar kleine Make-Up- und Pflegetipps, die Sie in Ihrem Beitrag vorführen oder auch einfach zum Ausprobieren als Vorlage verwenden können.Mascara

Für Sie

  • Für volle Wimpern: Die trockenen Wimpern circa 10 Sekunden mit der Wimpernzange in Form bringen, anschließend ganz normal einmal (!) tuschen. Dann, solange die Mascara noch nicht ganz getrocknet ist, mit einem kleinen Konturpinsel loses Puder auf die Wimpern auftragen. Anschließend kräftig übertuschen. Das bringt mehr Volumen und die Mascara hält besser an den Wimpern ohne zu verkleben. Wer sich etwas Zeit sparen will, kann seine Wimpern auch gleich wie gewohnt tuschen und anschließend mit transparentem Puder fixieren.
  • Für einen frischen Blick: In den Innenwinkel der Augen hellen Concealer auftragen und sanft nach unten auslaufen lassen. Den Rest der unten Augenpartie wie gewohnt kaschieren. Anschließend den äußeren oberen und unteren Innenlidrand mit einem Kajal schminken. Dadurch wirken die Augen frischer und der Blick tiefer.
  • #Eyes: Die wohl schnellsten Cat-Eyes die Sie je geschminkt haben. Einfach das bekannte Twitter-Symbol auf den Außenwinkel des Lids mit einem Kajal einzeichnen und nach innen verwischen.
  • Eine Bürste für alle Fälle: Die Zahnbürste ist der perfekte Beauty-Hack-Begleiter für jede Frau!

Für Ihn

  • Einfach scharf: Stumpfe Rasierer sind nicht nur absolut untauglich, sie verursachen auch Hautirritationen. Damit der Rasierer auch jeden Tag scharf bleibt, einfach vor dem Benutzen ein paar Mal über die Jeans streifen (Im Test sind dabei auch keine Jeans kaputt gegangen).
  • Sich die Kante geben: Bart ist in – aber nur in der gepflegten Variante. Für die perfekte Bartkante einfach Rasierschaum auftragen, mit den Finger eine Orientierungslinie ziehen und alles darüber, darunter, rundherum rasieren.Mann bei der Rasur
  • Eiskalt erwischt: Nach der Rasur das Gesicht mit kaltem (!) Wasser abwaschen. Dadurch ziehen sich die Poren zusammen und der Gesichtsausdruck wirkt auch ohne teure Pflegeprodukte gleich frischer und wacher. Bei Härtefällen und langen Nächten darf auch der ein oder andere Eiswürfel zum Einsatz kommen.
  • Anti-Rot-Effekt: Wenn die Rasur doch mal verunglückt ist und sich unschöne Pusteln gebildet haben, können Anti-Rot-Augentropfen oder zinkhaltige Creme Abhilfe verschaffen.

 

Quellen:
Bild 1: © istock.com / phakimata
Bild 2: © istock.com / triocean 
Bild 3: © istock.com/ 4FR 
Bild 4:  © istock.com / Photo_HamsterMan 
Bild 5: © istock.com / LesByerley 
Youtube Video: Top 10 „Importance of Angles“ Compilation 각도의 중요성 角度的重要性Kiyomi Gwiyomi

 

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